SILVANO

UND

SEINE

BÄUME

 

«Jetzt erzähle ich euch mal eine wahre Geschichte: Wegen den Eichhörnchen hatte ich jahrelang keine Nüsse. Das sind Räuber. Sie haben alles geplündert, auch die Zwetschgen und Pflaumen. Aber ich muss ehrlich sein: Im Militär bei den Pferden hatte ich einen Tierarzt, Dr. Peider Ratti, Kantonstierarzt von Graubünden. Ende der Sechzigerjahre fragte ich ihn: Du, ich möchte so gerne ein paar Eichhörnchen. Bei mir auf dem Berg hat es keine Eichhörnchen. Dann hat er mir gesagt, dass er mir ein paar schicken würde. Ein paar hat er mir gratis gegeben. Aber der Transport hat sechsundachtzig Franken gekostet! Das weiss ich heute noch! Und natürlich musste ich auch noch die spezielle Schachtel zurückschicken. Und dann habe ich sie freigelassen… Ich muss sagen, ich habe sie für dreissig Jahre nicht mehr gesehen. Aber danach sind sie zurückgekehrt, fast in einer Kolonie. Und die haben einen unheimlichen Schaden angerichtet. Und dann, als ich gehört habe, dass sie enorm viele kleine Vögel fressen – nicht nur die Vögel, sondern auch die Eier – dann konnte ich nicht mehr eine so grosse Sympathie aufbringen.»

 

 

 

Silvano Marcionelli:

 

Die vier Lärchen

 

 

«Die Lärchen haben wir 1952 in der Grösse von meinem Finger angepflanzt, mein Vater, Zio Siro und ich. Es waren ursprünglich sechs Stück. In den Achtzigerjahren wurden zwei gefällt. Es waren einfach zu viele: der Mehlbaum, die Wilde Kirsche, der Vogelbeerbaum und eben die sechs Lärchen. Jetzt ist es gut, so wie es ist. Die vier Lärchen dienen als Blitzableiter. Die haben schon viele Blitze überlebt. Die eine Lärche da vorne wurde durch einen Blitz unten komplett beschädigt und dann gefüllt mit Leim. Sie sind sehr resistent gegen Feuer. Denn hier ist schon mal ein Feuer durch, am 26. Dezember 1979. Den Lärchen hat es überhaupt nichts gemacht. Andere Bäume sind da fünf, sechs, sieben, zehn Jahre still gestanden. Dann sind sie gestorben. Wenn man eine Lärche schneiden und zurückzählen würde, stimmt es genau. Nach 1979 sieht man praktisch kein Wachstum mehr. Nicht einmal ein Millimeter. Und das sind die Jahre nach dem Brand. Da sind sie praktisch nicht mehr gewachsen. Ja, das war am 26. Dezember 1979, das weiss ich noch genau. Denn mein Vater ist gestorben 1979, im Oktober. Mein Vater hat immer gesagt «einmal kommt das Feuer», «einmal kommt das Feuer und vernichtet Alles». Das Feuer hat viel vernichtet, aber die Lärchen hat es nicht tangiert. Von dort kam es, dann da hinten durch und da hat es wieder alle Bäume verbrannt. Es sind praktisch nur die Lärchen geblieben. Weisch, wenn es keinen Schnee hat, ist es unheimlich trocken. Und dann ist das trockene Gras praktisch wie Stroh und brennt wie verrückt.»

 

 

Die Roten Föhren

 

«Das sind Föhren, die zwei. Das sind zwei Rote Föhren. Diese habe ich 1965 im Elsass beim Pilzen ausgerissen. Ursprünglich waren es acht Stück, doch sechs musste ich umlassen. Jetzt sind es noch zwei.»

 

 

Der Mehlbaum

 

«Das ist mein Lieblingsbaum, der da. Das ist ein Mehlbaum. Auch er wurde 1952 angepflanzt. 1952 war eine Zeit, als wir ein bisschen mehr Zeit hatten für die Bäume. Zuerst kam das Haus, dann das Dach, dann das und jenes. Sobald wir Zeit hatten, begannen wir, oder ich speziell, Bäume anzupflanzen. Wenn du den Stamm anschaust, siehst du das Gewinde. Das hat er von selber gemacht. Das Holz ist so massiv, dass der Stamm im Wasser versinken würde. Das ist ein herrlicher Baum. Ich glaube, der wird – ich schätze – in tausend Jahren immer noch da sein.»

 

 

Der Lärchenwald

 

«Aber die Lärchen, welche den Wald da hinten bilden, habe ich 1962 begonnen, umzupflanzen. Im Val Colla haben die Bäume – zwei, drei Meter hoch und mit viel Erde dran – ausgerissen, um sie hier oben zu pflanzen. Damals gab es noch keine Wege hier, also musste ich die Bäume – zwei bis drei pro Mal – alle herauf buckeln. Dann habe ich sie hier gepflanzt, es waren etwa hundert. Darauf erzählte mir ein Soldat «Ach, du bist ja verrückt. Du musst die pflanzen, wenn sie dreissig Zentimeter hoch sind». So habe ich 1968 begonnen, kleinere Bäume zu pflanzen. Heute merkt man keinen Unterschied mehr zwischen den 1962 angepflanzten grossen und den 1968 angepflanzten kleineren Bäumen. Also war an und für sich all die Mühe für die Katze. Weisst du, als ich die Lärchen angepflanzt habe, hat man mir gesagt, ich solle diese eng anpflanzen, weil eine Menge sterben würde. Ich habe vierhundert angepflanzt und nicht eine ist kaputt gegangen, nicht eine. Dann musste ich beginnen, die Bäume umzupflanzen und all den Leuten in der Umgebung Bäumchen verschenken.»

 

 

Die Kalifornische Zeder

 

«Das da hinten ist eine Kalifornische Zeder. Diese habe ich dieses Jahr im Frühling angepflanzt. Jetzt habe ich im Garten sechzehn Sorten Nadelbäume. Natürlich gibt es hunderte, aber sechzehn ist schon nicht schlecht. Damit bin ich zufrieden. Diese Zeder wollte ich haben, weil sie mir gefällt. Denn wenn sie gross wird, hat sie einen schönen rötlichen, gewundenen Stamm. Sie ist schon etwa zwanzig Zentimeter gewachsen. Wegen den Hirschen braucht sie einen so hohen Haag. Denn die Wiederkäuer, ich mag sie und sie gefallen mir, aber wenn sie meine Bäume verletzen oder fressen, dann hasse ich sie richtig. Man muss sich merken: es gibt zu viele von diesen Viechern. Sie machen enorm viele Schäden. Es macht keinen Sinn, wenn man Lawinenverbauungen macht und dann steigt die Zahl der Hirsche. Die fressen alles. Die machen alles kaputt. Sie haben mir in den letzten zwei, drei Wochen mehrere Bäume beschädigt. Für einen Hirsch braucht es einen Haag von zwei Meter zwanzig Höhe. Denn der Hirsch ist ein Athlet. Er springt und kommt hier rein, denn hier gibt es immer etwas zu Fressen. Und dann streifen die Männchen am Geweih den Bast weg und die machen einen unheimlichen Schaden. Ich bin froh, wenn man langsam erkennt, dass ein Wolf oder so, diese Tiere jagen soll. Wobei, es gibt Hirsche mit hundertachzig, hundertneunzig Kilogramm. Da wüsste ich also nicht, welcher Wolf oder Luchs es wagen würde, ein solches Tier zu jagen. Das sind Apparate.»

 

 

Die Metasequoia chinesis

 

«Das ist auch einer meiner Lieblingsbäume, da hinten, ein bisschen versteckt. Das ist die Metasequoia chinesis. Die kommt aus China. Von der Geschichte, wie man sie wiederentdeckt hat, gibt es zwei Versionen: Die erste Version ist von 1941, die andere von 1943. Auf jeden Fall wusste man von Fossilien und aus der Literatur, dass sie existiert hatte. Natürlich haben die Chinesen eine unheimliche Literatur und Kultur. Sie wussten aber nicht, dass sie immer noch existiert. Aber in irgendeinem verlassenen Tal – ich weiss nicht welches – haben sie noch einige lebende Exemplare gefunden. Eines davon ist jetzt hier. Ein Freund von mir hat sie mir 2006 geschenkt. Damals war sie ein Meter sechzig, siebzig hoch und nur so dick wie mein kleiner Finger. Aber jetzt ist sie schon fast sieben Meter hoch. Sie wächst und wächst und braucht Licht. Darum muss ich nun ständig die Haselnüsse rundherum wegschneiden.»

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Himalaya-Zeder

 

«Was haben wir da unten noch? Ah ja, die Kleine da ist eine Himalaya-Zeder. Diese habe ich im Herbst letztes Jahr angepflanzt. Die ist sicher auch fünfzig, sechzig Zentimeter gewachsen.»

 

 

Die Arven

 

«Die Arven sind vom Lukmanier. Denn dort gibt es eine ganz spezielle Art von Arven. Sie sind endemisch. Leider sind sie gestorben. Zum Ausgraben hatte ich nur eine Schaufel. Man müsste ein Pickel haben, damit man sie sorgfältiger mit mehr Wurzeln rausnehmen kann. Aber das mache ich nächsten Frühling mit meinem Sohn. Ich gehe nochmals ein paar ausreissen. Dort, das muss man auch bedenken, wollen die Bauern nicht nur Bäume haben. Kleine Bäume schneiden sie sofort weg, damit sie nicht zuviel Schatten auf den Weiden haben. Das bedeutet nicht, dass sie die Bäume nicht mögen, aber man braucht auch ein bisschen Licht.»

 

 

Der Mammutbaum

 

«Ganz unten, der Breite da, das ist ein Mammutbaum: eine Sequoia gigantea montana aus Kalifornien. Der hat mir die Theatergruppe geschenkt.»

 

 

Der Nussbaum

 

«Der da war bis ganz unten kaputt, aber da hat eine kleine Knospe rausgeschaut. Dann habe ich den Rest weggeschnitten und zugekittet. Siehst du den Knicks da unten? Das ist eigentlich ein Ast. Der Stamm ist also ein Ast. Aber das habe ich mit vielen Bäumen gemacht. Der ist von der Schönmatt.»

 

 

Der Kirschbaum

 

«Als mein Vater diese Hütte hier gekauft hat, 1944, war der Kirschbaum der einzige Baum hier. Zu der Zeit – während dem Zweiten Weltkrieg also – hat das Militär immer die Pferde drangebunden. Und so haben sie den Stamm praktisch geschält. Es war nur noch ein kleines Stückchen Rinde dran. Und so war er immer zwischen Leben und Tod. So musste ich ihn immer zukitten und pflegen. Und dann ist die Rinde immer nachgewachsen und der eigentliche Stamm war innen ganz verfault. Und dann kamen die Ameisen. Jetzt ist ein Riesennest Ameisen drin. Aber plötzlich wuchs er weiter. Aber mein Vater sagte zu mir, dass ich ihn nie, nie, nie umlassen dürfe solange er lebe – als Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Darum begann ich ihn noch mehr zu pflegen und düngen. Und effektiv hat er überlebt. Der Baum ist alt, der ist sicher hundertjährig. Und der überlebt einfach. Und jetzt ist gut, ich lasse ihn und schneide immer in bisschen das Dörre weg. Und auf einmal hat er einen Schlag bekommen, schau wie krumm der ist. Das ist auch neu. Und solang er lebt, lass ich ihn. Und wenn er einmal stirbt, dann werde ich ihn schön rausputzen und als Erinnerung stehen lassen.»

 

 

Die Weisstannen

 

«Die vier Weisstannen habe ich im Wald in Gempen ausgerissen, also nicht gerissen, ausgegraben. Denn hier im Tessin gibt es praktisch keine Weisstannen.»

 

 

Die Eibe

 

«Das ist eine Eibe. Die Eibe hat gerne Halbschatten. Die Eibe ist ein Lieblingsfrass für das Reh. Und wenn ein Ross das fressen würde, bekäme es mit Garantie Koliken oder könnte auch daran sterben.»                      

 

 

«Dieses Jahr habe ich schon drei Sorten Pilze gesehen, die es hier oben normaler-weise nicht gibt: der Hallimasch, dann gerade neben den Lärchen ein Tintling,

ein Coprinus und – unten bei den Fruchtbäumen – der Mairitterling. Durch die Vielfalt der Bäume ergibt sich auch eine Vielfalt von Pilzen. Aber nicht nur von Pilzen, sondern auch von Insekten und von Vögeln. Das ist klar und das sieht man auch, wenn man ein bisschen die Natur beobachtet.»

«Wegen der Liebe zur Natur und der Liebe zu den Bäumen mache ich das. Als Kind schon habe ich immer mit den Bäumen geredet und die Bäume gestreichelt. Alle Leute haben gesagt: ‹Das ist ein bisschen ein Komischer, der hat nicht alle Tassen im Schrank.› Aber ich habe das wirklich gemacht. Ich mache das heute noch. Ich merke zum Beispiel auch, wenn eine Pflanze krank ist. Dann muss ich irgendwo eine grosse Raupe rausnehmen oder was auch immer es ist. Nein, keine Raupe – die da, die bohren – ein Holzbock oder irgendwas. Aber die Pflanzen, also nicht alle, das behaupte ich sogar: wenn man sie streichelt, vibrieren sie. Jetzt, mit dem Alter, kann ich das nicht mehr feststellen, aber in der Jugend habe ich das richtig gespürt. Das sage ich, weil ich daran glaube. Jedes Mal, wenn ich bei einer Pflanze vorbeigehe, streichle ich sie und sage zu ihr: ‹Oh wie schön du geworden bist, wie schön du gewachsen bist.› Das macht mir Freude.»

«Im ’45 – da war ich neunjährig – bin ich das erste Mal mit meinem Vater hier hoch gekommen. Auf der linken Seite war die Küche und alles. Der Boden, der draussen ist, war drinnen. Es gab kein Cheminée, nichts, nur ein Loch in der Mauer damit der Rauch raus kann. Und da waren noch zwei Pfeiler mit Bretter,
wo der Bauer schlafen konnte. Rechts waren die Kühe und hinten waren die Ziegen, oben war das Heu. Der Bauer hiess Quadri Nardo. «Nardo» nannten sie ihn. Er war aus Vaglio. Und er hat das verkauft. Er wollte nicht mehr bauern. Ich erinnere mich, dass die reichste Bäuerin hier oben, die Ida Lepori, die Mutter von Valerio, sechs Kühe hatte. Und die Lärche, die du da hinten siehst, ist damals sehr schwer von einer Kuh von der Ida Lepori verletzt worden. Wenn die Bäume verletzt wurden, dann wurde ich wahnsinnig. Zu jener Zeit war hier oben alles grün. Von der Garage bis hier oben hatte es nicht einen Baum. Und jetzt ist alles voller Birken. Birken sind schön, aber ein einseitiger Wald ist nicht gut. Plötzlich kann eine Epidemie einer Art ausbrechen und dann geht alles kaputt. Dass es nur noch Birken hat, kommt von der Abholzung einerseits für Schwellen etc., aber auch vom Feuer und von der Überweidung mit den Ziegen. Die Ziegen machen auch einen unheimlichen Schaden.»

«Das Feuer ist da hinten durch. Die Lärchen, die haben das Feuer überstanden. Ich hatte auch Wilde Kirschen drin und die sind nicht gestorben, aber ich merkte von Jahr zu Jahr, dass etwas nicht stimmte. Sie wuchsen auch nicht mehr. Und dann habe ich gemerkt, dass sich durch das Feuer die Rinde vom Holz gelöst hatte. Und dass darunter die Borke voller Parasiten war. Und dann sind sie auch gestorben. Ich konnte nichts mehr machen, konnte sie nicht mehr retten. Aber die Wilden Kirschen sind schöne Bäume, auch weil sie enorm viele Früchte machen. Die sind sehr süss und gut für die Vögel. Die Vögel mögen sie unheimlich. Und im Frühling, wenn sie blühen, sind sie wunderschön.»

«Von China haben sie ganz grosse Marroni importiert. Und mit den Marroni haben sie eine Fliege importiert. Und die macht die Bäume kaputt. In China gibt es ein anderes Insekt, das diese Fliegen frisst. Aber hier nicht. Das ist das grosse Problem. Aber die Natur wird auch gegen das irgendetwas erfinden. Auf jeden Fall, das ist eben nicht immer gut, wenn man nicht endemische Sachen hat, wenn man von Auswärts andere Sorten importiert. Ich riskiere auch ein bisschen mit verschiedenen Arten aus Kalifornien und Tibet etc., aber mir gehts darum, eine Vielfalt von Koniferen zu haben, also Pflanzen, die Zapfen haben. Und das ist der Grund. Das könnte auch einmal gefährlich werden, ich weiss es nicht. Aber wenn du schaust in Lugano im Paradiso, dort ist ein Baobab, der hat einen Stamm von hier bis dort. Er war so gross seit ich jung war. Ich selber habe vier Marronibäume angepflanzt, aber die sind schon krank geworden. Einer ist schon gestorben, einer ist halb tot, zwei gehen noch. Aber jetzt wachsen auf meinem Land schon sechs Pflanzen von selber. Es ist ganz interessant. Aber da muss ich immer hoffen, dass der Hirsch nicht kommt. Ich möchte nicht jeden Baum einzäunen müssen. Es brauch viele Pfosten, es braucht zwölf Meter zwei Meter hohen Haag. Das ist eine wahnsinnige Arbeit, die Bäume zu schützen. Und wenn man sie nicht schützt, sind sie nach einer Stunde weggefressen, wenn der Hirsch kommt. Ich habe mich in Bellinzona erkundigt: Für Hirschen muss er zwei Meter zwanzig hoch sein. Unter zwei Meter zwanzig ist das für den Hirschen ein Spaziergang. Und wenn die Zwetschgen reif sind, will er kommen. Und mit dem Geweih schlagt er ganze Äste ab. Aber es ist trotzdem erstaunlich: am liebsten kommen sie in den Garten, wo der Vater begraben ist und fressen die Blumen. Und bei den Himbeeren fressen sie nur die Spitzen, die Blumen und die Früchte. Die sind fast ein bisschen sadistisch, diese Viecher. Ich habe mich in Bellinzona erkundigt, was ich machen kann. Die sagen: ‹Erschiessen können Sie schon, aber das erste Mal kostet zweitausend, das zweite Mal kostet zwanzigtausend Strafe ungefähr.› Sie haben gesagt, dass sie Mittel empfehlen können, die stinken…»

 

ein Buchrojekt von Linda Dagli Orti

Fotos: Linda Dagli Orti

Texte basierend auf den Erzählungen von Silvano Marcionelli